DOG 2021

Symposien

Die Sitzungen sind in chronologischer Reihenfolge aufgeführt. Die Sprache der Sitzungen ergibt sich aus der Sprache der Beschreibung. Bitte beachten Sie, dass sich noch Änderungen hinsichtlich der Zeiten ergeben können. Sie finden den aktuellen Programmstatus stets unter www.dog-kongress.de – Änderungen im Programmablauf vorbehalten.


Donnerstag, 30.09.2021

Donnerstag, 30.09.2021, 14:00 – 14:45 Uhr
Klinische Studien in der Augenheilkunde – unterwegs zwischen Regularien und neuen Zielen
Barbara Wilhelm (Tübingen), Katrin Lorenz (Mainz)

Für viele Augenkliniken in Deutschland ist die Teilnahme an klinischen Studien als wichtiger Beitrag zur Entwicklung neuer Therapien unverzichtbar. Wir möchten dazu beitragen, dass neue Behandlungsoptionen für Patienten Perspektiven bringen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen scheinbar stetig und stellen eine wachsende Herausforderung für Studienteams dar. Diese Aufgaben sollen gut und erfolgreich (z.B. Rekrutierung) und mit hoher Qualität gemeistert werden, damit Deutschland als Studienstandort attraktiv bleibt. Wird die neue EU-Verordnung zu klinischen Prüfungen, deren Umsetzung kurz bevorsteht, eine Erleichterung bringen oder Studien-Einreichungen – gerade auch von forschungsinitiierten Studien – und die Durchführung von Studien weiter erschweren?

Donnerstag, 30.09.2021, 14:00 – 14:45 Uhr
Aktuelle Verfahren in der Glaukom-Chirurgie als Alternative zur Trabekulektomie
Arno Haus (Sulzbach/Saar), Kaweh Mansouri (Lausanne, CH)

Die Trabekulektomie gilt bis zum heutigen Tag wegen seiner maximal-drucksenkenden Wirkung als der Goldstandard in der Glaukom-Chirurgie. Wegen der hohen Rate an Misserfolgen und Komplikationen wird dieser Eingriff allerdings recht spät und eher zurückhaltend eingesetzt. Dieses Symposium gilt der Darstellung operativer Maßnahmen, die vom Effekt nahe bei der Trabekulektomie liegen, aber wegen geringerer Komplikationsraten früher eingesetzt werden können, wenn sich bereits eventuell ein Schaden anbahnen könnte und ein niedriger Zieldruck vorliegt. Dies gilt für ein Portfolio aus alternativen Techniken wie beispielsweise die Kanaloplastik mit suprachoroidaler Drainage in Kombination mit suprachoroidalem Ologen-Implantat, für fistulierende Stents, für die Tiefe Sklerektomie oder für diverse antiglaukomatöse Implantate. Die unterschiedlichen Techniken werden von erfahrenen Operateuren dargestellt sowie deren Ergebnisse kritisch diskutiert.

Donnerstag, 30.09.2021, 14:00 – 14:45 Uhr
Tele-Ophthalmology: What the Future could look like
Robert Patrick Finger (Bonn), Karsten Kortüm (Ulm), Maximilian Wintergerst (Bonn)

The global COVID-19 pandemic emphasized the urgent need for tele-medical applications. Tele-Ophthalmology might not only allow for a safer patient-physician consultation, but also has the potential to decrease ophthalmologists’ workload and increase cost effectiveness of health care systems. This international symposium will demonstrate examples of current and potential future Tele-Ophthalmology applications and will also encompass a talk on a promising example of telemedicine outside Ophthalmology.

Donnerstag, 30.09.2021, 15:00 – 15:45 Uhr
Deep Learning in Ophthalmology – where are we heading?
Sobha Sivaprasad (London, GB), Karsten Kortüm (Ulm), Maximilian Wintergerst (Bonn)

Automated image analysis has become an indispensable tool in ophthalmology. Algorithms are already being used in studies and will soon be incorporated into our clinical routine, supporting medical decision-making. This international symposium will provide an overview on recent developments and their clinical applicability of deep learning in ophthalmology.

Donnerstag, 30.09.2021, 15:00 – 15:45 Uhr
The art of presbyopia correction 2021
Thomas Kohnen (Frankfurt/Main)

Presbyopia affects 1.5 billion people worldwide. Treatment options for this aging symptom is surgery on the cornea or lens. Due to the increasing demands of patients to see clearly at all distances without glasses, laser treatments with multifocal profiles, presbyopia correcting intraocular lenses and inlays are very important today. All options have positive and negative side effects which are discussed in this symposium.

Donnerstag, 30.09.2021, 17:00 – 17:45 Uhr
Individualisierung in der Augenchirurgie – Symposium der DGII
Peter Hoffmann (Castrop-Rauxel), Christopher Wirbelauer (Berlin), Gerd Auffarth (Heidelberg)

Der Kongress der DGII in Dortmund 2021 findet unter dem Motto „Individualisierung der Augenchirurgie“ statt. Innovationen im Bereich der Vorderabschnittsdiagnostik, individuelle Intraokularlinsen-Lösungen, Presbyopie-Behandlung und die Femtosekundenlasertechnik für Linse und Kornea sind Bausteine der immer feiner werdenden individuellen Versorgung unserer Patienten.

Donnerstag, 30.09.2021, 17:00 – 17:45 Uhr
Mythos Blaulichtschaden?
Sven Heinrich (Freiburg), Herbert Jägle (Regensburg)

Zunehmend wird der kurzwellige „blaue“ Anteil des sichtbaren Lichts in Presse und Werbung als massive Bedrohung des Sehvermögens und Ursache von Schlafstörungen dargestellt. Als Quelle des Übels wird auf das Lichtspektrum von LED-Lampen und Smartphones verwiesen. In diesem Symposium möchten wir die physikalischen und physiologischen Grundlagen eruieren, aktuelle Normen und Grenzwerte vorstellen und Konsequenzen für den Alltag diskutieren.

Donnerstag, 30.09.2021, 17:00 – 17:45 Uhr
Vitreous Hyalocytes – new insights from old friends
Clemens Lange (Freiburg)
Jerry Sebag (LA, USA)

Hyalocytes represent a unique and distinct innate immune cell population, which is specialized and adapted to the tissue-specific needs of the human vitreous body. Although first described in 1840 by Hannover, little is known about the biology and function of hyalocytes in the human eye. This is mainly due to their scarcity, which in the past made comprehensive studies impossible. Recent advances in technology have made it feasible to shed more light on this fascinating immune cell population and indicate that hyalocytes are an underestimated mediator in vitreoretinal diseases and for the immune privilege of the eye. This symposium will bring together leading scientists and clinicians from the fields of development, genetics, molecular biology and immunology, who have a common interest in hyalocytes and their role in retinal diseases.

Donnerstag, 30.09.2021, 18:00 – 18:45 Uhr
Aktuelle Ethische Fragestellungen in der Augenheilkunde – Investoren in der augenärztlichen Gesundheitsversorgung
Gerd Geerling (Düsseldorf), Rudolf Guthoff (Rostock)

Private Investoren haben in den letzten Jahren die Augenheilkunde als Ziel entdeckt. Neben radiologischen, zahnärztlichen und Dialyse-Praxen sind augenärztliche MVZs vermehrt in den Besitz großer Investmentfirmen gelangt. Ist dies eine gute oder gar notwendige Entwicklung oder beinhaltet sie Risiken und Gefahren für Patienten und Augenärzte? Welche Zukunftsperspektiven könnten dieses gespannte Verhältnis ggf. heilen? Diese Fragen sollen in 2 Positionsreferaten und einem Beitrag des ehemaligen Präsidenten des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands thematisiert und diskutiert werden.

Donnerstag, 30.09.2021, 18:00 – 18:45 Uhr
Genetic therapy of retinal disease – Symposium der Sektion DOG-Genetik
Katarina Stingl (Tübingen), Bart Leroy (Gent, B)

Genetic therapies of retinal diseases involve many approaches, developed for different genetic diseases or defined mutations. These genetic, personalized, therapy approaches are currently being tested in many trials. The symposium gives an overview of experiences in clinical trials and application.

Donnerstag, 30.09.2021, 20:00 – 22:00 Uhr
Vorderabschnittsfallkonferenz
Gerd Geerling (Düsseldorf), Berthold Seitz (Homburg/Saar), Michael Thiel (Luzern, CH)

In dieser Fallkonferenz werden Erkrankungen des vorderen Augenabschnittes vorgestellt und mit dem Auditorium wird interaktiv diagnostisches und therapeutisches Vorgehen erarbeitet. Dabei können auch bislang ungeklärte Fälle diskutiert werden.


Freitag, 01.10.2021

Freitag, 01.10.2021, 12:00 – 12:45 Uhr
Aktuelle Informationen zur Rolle der Augenheilkunde in der COVID-19-Pandemie
Clemens Lange (Freiburg)
Focke Ziemssen (Tübingen)

Seit Beginn der COVID-19 Pandemie wird eine mögliche Augenbeteiligung im Zuge der Viruserkrankung diskutiert. Dieses Symposium vereint Wissenschaftler und Kliniker aus den Bereichen Virologie, Epidemiologie, klinische Ophthalmologie und Immunologie, um die in der Laufzeit der Pandemie hinzugewonnenen Erkenntnisse zusammenzufassen und in einem kritischen Überblick zu bewerten.

Freitag, 01.10.2021, 12:00 – 12:45 Uhr
Basalzellkarzinom am Auge – aktuelle Leitlinien und neue Behandlungsoptionen
Vinodh Kakkassery (Lübeck), Ludwig M. Heindl (Köln)

Auf dem Gebiet der Behandlung des Basalzellkarzinoms hat sich in neuester Zeit mit erfolgten bzw. anstehenden Zulassungen von Chemotherapeutika einiges getan. Ebenso sind zu der Erkrankung S2-Leitlinien unter Federführung der Deutschen Krebsgesellschaft sowie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft formuliert worden und gerade unter Mitarbeit der DOG und des BVA aktualisiert. Erstmalig wird dann die Therapie am Auge in der Leitlinie separat angesprochen. Wichtiges Ziel ist es, den klinisch tätigen Augenarzt über diese Neuerfassung zu informieren, die auch von medico-legaler Bedeutung ist. Dies soll mit einer übersichtlichen „State-Of-The-Art“-Darstellung des Krankheitsbildes sowie der
vielfältigen Therapieoptionen erreicht werden.

Freitag, 01.10.2021, 13:00 – 13:45 Uhr
Consilium ophthalmopathologicum
Martina C. Herwig-Carl (Bonn), Claudia Auw-Hädrich (Freiburg)

Klinische Fälle werden in diesem Symposium vorgestellt, bei denen die ophthalmopathologische Aufarbeitung zu unerwarteten Diagnosen bzw. Aufklärung systemischer Erkrankungen führte. Im Anschluss an jeden Fall werden die Befunde diskutiert und insbesondere die histologischen Bilder allgemein verständlich und praxisnah vermittelt.

Freitag, 01.10.2021, 13:00 – 13:45 Uhr
Erfolgreich promovieren mit DOG-Doktorandenstipendien
Deniz Hos (Köln), Stephanie Joachim (Bochum)

Das DOG-Doktorandenstipendien-Programm zur Förderung von medizinischen Doktorarbeiten auf dem Gebiet der Augenheilkunde wird vorgestellt. Neben Informationen zum Programm und der Antragsstellung geben aktuelle Preisträger Einblick in ihre geförderten Projekte. Die Doktoranden/-innen gehen den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Fragestellungen der Augenheilkunde im Rahmen von klinischen oder experimentellen Studien auf den Grund.

Freitag, 01.10.2021, 13:00 – 13:45 Uhr
Corneal cell therapy
Matthias Fuest (Aachen), Johannes Menzel-Severing (Düsseldorf)

Corneal integrity is essential for visual function. Transplantation remains the most common treatment option for advanced corneal diseases. A global donor material shortage requires a search for alternative treatments. Different stem cell populations have been induced to express corneal cell characteristics in vitro and in animal models. Yet before their application to humans, scientific and ethical issues need to be solved. The in vitro propagation and implantation of primary corneal cells has been rapidly evolving with clinical practices of limbal epithelium transplantation and a clinical trial for endothelial cells published in 2018, implying cultivated ocular cells as a promising option for the future. This symposium will report on the latest developments in primary corneal cell and stem cell research and its clinical application.

Freitag, 01.10.2021, 14:00 – 14:45 Uhr
Kindliches Glaukom – mehr als nur Augendrucksenkung
Claudia Schuart (Magdeburg), Hagen Thieme (Magdeburg)

Das A und O bei der Betreuung von Glaukomkindern ist die adäquate Augeninnendrucksenkung, die sich bei angeborenen Glaukomen nur mittels Operation erreichen lässt. Abseits davon ist es aber unerlässlich, dass die Glaukomkinder eine gute orthoptische Versorgung erhalten, dass die Eltern Unterstützung durch Selbsthilfe erfahren, dass die Familien durch versierte Zentren gut aufgeklärt und betreut werden. Daneben ist eine genetische Beratung sinnvoll. Außerdem fragen Eltern häufig auch nach modernen minimalinvasiven Verfahren, auch diese sollten in dem Symposium beleuchtet werden. Dieses Symposium zielt darauf ab, niedergelassenen Kollegen oder Klinikern zu vermitteln, welche Bandbreite der Betreuung bei Glaukomkindern zu berücksichtigen ist.

Freitag, 01.10.2021, 14:00 – 14:45 Uhr
Transplantatversagen nach Keratoplastik: Risikofaktoren, Behandlungsstrategien und Ergebnisse
Lamis Baydoun (Münster), Björn Bachmann (Köln)

Die Keratoplastikzahlen steigen weltweit stetig an. Dieser Trend ist auch in Deutschland zu beobachten. Insbesondere hat sich die Descemet Membran Endothelkeratoplastik (DMEK) als Standardverfahren zur Behandlung von Endothelerkrankungen der Hornhaut etabliert und die penetrierende Keratoplastik (PKP) als früheren Goldstandard für viele Indikationen abgelöst. Auch wird die DMEK bei Versagen eines PKP-Transplantates inzwischen als weniger invasives Alternativverfahren zur re-PKP eingesetzt. Aufgrund der beschränkten Überlebensdauer eines penetrierenden, aber auch lamellären Transplantates werden wir in den kommenden Jahren auch vermehrt Keratoplastiken bei Transplantatversagen durchführen müssen. Es ist wichtig, unsere Patienten bereits vor dem primären Eingriff über die Langzeitprognose eines Transplantates sowie über Therapieoptionen bei Transplantatversagen zu informieren. Dieses Symposium informiert über Transplantatüberlebensraten, Risikofaktoren für ein Transplantatversagen sowie über klinische Ergebnisse nach erneuter Keratoplastik. Ferner werden chirurgische Überlegungen und Tipps zur Operationsplanung und zur Durchführung einer Operation bei Transplantatversagen aufgezeigt. Schließlich wird ein Ausblick auf neue Behandlungskonzepte bei Endothelerkrankungen gegeben, die ein klassisches Transplantatversagen in Zukunft vermeiden könnten.

Freitag, 01.10.2021, 16:00 – 16:45 Uhr
Consilium chirurgicum – Operieren ja, aber wie?
Lars-Olof Hattenbach (Ludwigshafen), Siegfried G. Priglinger (München)

Die epiretinale Gliose ist ein häufiges Krankheitsbild, das konservativ wie operativ tätige Augenärzte immer wieder vor die Herausforderung der richtigen Befundinterpretation und Indikationsstellung zur operativen Therapie stellt. So können mit der immer besseren Bildqualität moderner multimodaler Bildgebungsverfahren für die Retinologie auch sehr feine epiretinale Strukturen detektiert und damit pathologische Veränderungen früh erkannt werden. Nicht immer gehen diese Veränderungen mit einer deutlichen Visusminderung oder subjektiven Sehstörungen wie Metamorphopsien einher, was die Entscheidung zur Operation zusätzlich erschwert.  
Einhergehend mit der aktuellen Stellungnahme der Fachgesellschaften zur epiretinalen Gliose bietet dieser Kurs einen umfassenden Überblick zur Pathogenese, speziellen Diagnostik, Indikationsstellung und modernen operativen Therapie. Darüber hinaus werden Sonderformen der epiretinalen Gliose wie z.B. bei einer entzündlichen Genese besprochen und diskutiert. Für jeden Themenblock ist ausreichend Zeit zur Diskussion und Beantwortung von Chat-Fragen vorgesehen.

Freitag, 01.10.2021, 16:00 – 16:45 Uhr
Lymphome am und im Auge – Wandel in Diagnostik und Therapie durch Innovation in der molekularbiologischen Forschung
Vinodh Kakkassery (Lübeck), Ludwig M. Heindl (Köln)

Ziel des Symposiums ist einerseits die übersichtliche klinische Darstellung sämtlicher Lymphome im und am Auge sowie eine systematische Einbettung der einzelnen Lymphomentitäten nach Malignitätsgrad und immunhistochemischer Charakteristika. Anderseits sollen im zweiten Teil des Symposiums insbesondere die neuen molekularbiologischen Innovationen in der Diagnostik und Therapie anschaulich vermittelt werden. Anschaulich und kurzweilig wird im Diskurs die Nähe zwischen Bench und Bedside bei diesem Krankheitsbild aufgezeigt.

Freitag, 01.10.2021, 17:00 – 17:45 Uhr
Sekundäre Intraokularlinsen: Wo stehen wir?
Wolfgang J. Mayer (München), Thomas Kohnen (Frankfurt/Main)

Die Zahl an sekundären Linsenoperationen nimmt stetig zu. Dieses Symposium soll aktuelle Strategien zu sekundären Linsenoperationen behandeln von der Linsenexplantation bis zur modernen Linsenfixation mit und ohne Naht. Darüber hinaus wird der Experteninhalt durch praktische Fallstudien veranschaulicht sowie aktuelle Strategien im Panel diskutiert.

Freitag, 01.10.2021, 17:00 – 17:45 Uhr
Diagnostics and therapy of dry AMD: Where are we now, where are we going?
Marius Ueffing (Tübingen), Sascha Fauser (Basel, CH)

Despite intense and groundbreaking work on the genetic factors associated with AMD, no efficacious treatment has been found for dry AMD and its late-stage form geographic atrophy. There has been a focus on targeting the alternative complement pathway, yet clinical trials so far are of limited success, if at all. Extensive genetic as well as epidemiological studies have not revealed promising new targets or treatment strategies. Moreover, the late onset of the disease and the variability in the natural history of patients make disease prediction as well as clinical trial design challenging. This symposium will present a critical discourse on our current understanding of AMD with an emphasis on pathobiology, computational approaches and systems biology. Concepts, ideas and limitations that likely determine future directions for new treatments will be discussed.

Freitag, 01.10.2021, 18:00 – 18:45 Uhr
Injektion oder Operation? IVOM vs. Vitreoretinalchirurgie in der Therapie von Erkrankungen des Hinteren Augenabschnitts – ein deutsch-französisches Symposium
Carl-Friedrich Arndt (Reims, F), Hans Hoerauf (Göttingen), Berthold Seitz (Homburg/Saar)

Nachdem die Vitrektomie lange Zeit für viele Erkrankungen des hinteren Augenabschnitts als einzige Therapieoption galt, hat die intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM) unsere therapeutische Herangehensweise grundlegend verändert. Nach beinahe 20 Jahren IVOM Praxis stellt sich die Frage, inwieweit diese Therapieform die klassische Vitrektomie weitgehend ersetzen kann und sollte.
Dieses Symposium beschäftigt sich mit der Klärung dieser Frage und stellt mit einem deutsch-französischen Expertenpanel Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen diesen beiden größten europäischen Staaten dar.

Freitag, 01.10.2021, 18:00 – 19:00 Uhr
Verschiedene Wege zum Erfolg – Karriere in der Augenheilkunde
Symposium der AG Young DOG mit anschließendem Get Together
Sven Schnichels (Tübingen), Bettina Hohberger (Erlangen), Mehdi Shajari (München)

Im diesjährigen Symposium der AG Young DOG werden verschiedene Karrieremöglichkeiten –Forschung, Praxis, Klinik, Industrie– in der Augenheilkunde vorgestellt. Im Anschluss an das Symposium erfolgt das Get-Together mit den Referenten, erfahrenen Wissenschaftlern, Mentoren sowie Chef- und Oberärzten. Hier kann ein informeller Austausch stattfinden und es ist Gelegenheit zum zwanglosen Networking.

Freitag, 01.10.2021, 18:00 – 18:45 Uhr
Neues zur Pupille – Symposium der Sektion DOG-Neuro-Ophthalmologie
Helmut Wilhelm (Tübingen), Klaus Rüther (Berlin)

Die Untersuchung der Pupillen wird leider sowohl in der Augenheilkunde als auch in der Neurologie etwas stiefmütterlich behandelt. Dieses Symposium zeigt neue und interessante Ansätze auf. Die Pupillenreaktion spielt eine wichtige Rolle in klinischen Studien zur Therapie von Netzhautdegenerationen. Farbpupillographie kann zwischen den verschiedenen Rezeptortypen einschließlich intrinsisch photosensitiver Ganglienzellen unterscheiden und eröffnet ganz neue Horizonte. Ebenso spannend ist der klinische Einsatz von Pupillenperimetrie als objektive Möglichkeit der Gesichtsfeldprüfung. Auf diesem Feld zeigen sich immer wieder neue, teils auch schwer zu verstehende Befunde. Von praktischer Bedeutung ist es, eine Anisokorie beim Säugling und Kleinkind richtig einzuordnen. Ein Horner-Syndrom könnte Symptom eines Neuroblastoms sein, aber meistens liegt einfach eine physiologische Anisokorie vor oder der M. dilatator ist noch nicht ausgereift. Es soll ein praktischer Handlungsalgorithmus entwickelt werden, wie man dies sicher unterscheidet. Schließlich geht es auch um einen Blick über das eigene Fach hinaus: Die Pupille als Spiegel von Emotionen.

Freitag, 01.10.2021, 20:00 – 22:00 Uhr
Consilium diagnosticum
Berthold Seitz (Homburg/Saar), Hans Hoerauf (Göttingen)

In diesem Symposium werden in „Rapid Fire“-Manier ungewöhnliche Kasuistiken präsentiert. Ein internationales Panel und das Auditorium werden um diagnostischen und therapeutischen Rat gebeten.


Samstag, 02.10.2021

Samstag, 02.10.2021, 09:00 – 09:45 Uhr
Therapeutische refraktive Chirurgie: Komplikationsmanagement und Langzeitstrategien
Wolfgang J. Mayer (München), Daniel Kook (Gräfelfing)

Dieses Symposium zeigt aktuelle Strategien der therapeutischen refraktiven Chirurgie auf. Moderne Diagnostikgeräte erlauben eine detailreiche Analyse optischer und morphologischer Eigenschaften der Hornhaut und der Linse. Langzeitstrategien bei komplexer Ausgangssituation als auch Strategien zum Komplikationsmanagement werden anschaulich erläutert.

Samstag, 02.10.2021, 09:00 – 09:45 Uhr
Psychophysics meets vision
Ulrich Schiefer (Aalen), Wolfgang Radner (Wien/St.Pölten, A)

Dieses Symposium befasst sich mit Aspekten der visuellen Funktionsdiagnostik bzw. Augenoptik und analysiert dabei neue Verfahren zur Untersuchung von Lesesehschärfe, Farbsinn, Gesichtsfeld, Müdigkeit und Refraktionsbestimmung.

Samstag, 02.10.2021, 10:00 – 10:45 Uhr
Symposium der Retinologischen Gesellschaft
Focke Ziemssen (Tübingen), Hansjürgen Agostini (Freiburg)

Jährliches Symposium der Retinologischen Gesellschaft mit Custodis-Lecture durch Prof. Norbert Bornfeld. Es werden aktuelle Entwicklungen in der Retinologie schlaglichtartig präsentiert und diskutiert.

Samstag, 02.10.2021, 10:00 – 10:45 Uhr
MReye 2021 – eine Standortbestimmung
Oliver Stachs (Rostock), Claus Cursiefen (Köln)

Die Magnetresonanzmikroskopie entwickelt sich zunehmend als außerordentlich innovatives Forschungsfeld in der experimentellen und klinischen Ophthalmologie. Unser Workshop dokumentiert technische Innovationen und Anwendungen der ophthalmologischen MR basierten Bildgebung in der Einheit zwischen präklinischer Forschung und klinischer Anwendung. Mit dem Ziel einer ausgewogenen Standortbestimmung werden in vivo Beispiele für anatomisch detailgetreue, hochaufgelöste Bildgebung des Auges und Sehnervs vorgestellt. Im Detail werden Anwendungen aus der okularen Onkologie, der refraktiven Chirurgie, der Bildgebung entzündlicher Erkrankungen und der Orbita präsentiert. Aktuelle Forschungstrends und zukünftige Entwicklungen der MRT des Auges mit ultrahohen Magnetfeldern sowie neue Formen der MR-Bildgebung von Elektrolyten wie Natrium und Chlor und deren quantitativer Konzentrationsbestimmung werden diskutiert. Ebenso erfolgt eine umfassende Beleuchtung der möglichen Implikationen aus technischer und klinischer Sicht.

Samstag, 02.10.2021, 12:00 – 12:45 Uhr
Retina Hot Topics      
Nicole Eter (Münster), Horst Helbig (Regensburg)

The symposium presents novel concepts and latest developments in retina and VR surgery. International and national speakers will give an insight as well as an overview of currently discussed hot topics.

Samstag, 02.10.2021, 12:00 – 12:45 Uhr
Gene Therapy: Fact or Fiction? FEOph Symposium and Roundtable Discussion
Wagih Aclimandos (London, GB), Katarina Stingl (Tübingen), Claus Cursiefen (Köln), Sabine Defoort-Dhellemmes (Lille, F), Pier Enrico Gallenga (Chieti, I), Salvador García-Delpech (Valencia, E)

In a roundtable discussion experts from France, Great Britain, Germany, Italy and Spain will focus on the different national approaches and strategiesn in Genec Therapy.

Samstag, 02.10.2021, 13:00 – 13:45 Uhr
Consilium strabologicum – neu aufgetretene Augenbewegungsstörung, was tun?
Anja K. Eckstein (Essen), Tanja Guthoff (Düsseldorf)

Im Consilium werden schwierige Kasuistiken aus der Strabologie und Kinderophthalmologie vorgestellt. Was tun also bei neu aufgetretener Bewegungseinschränkung oder zu viel an Bewegung wie beim Nystagmus. Zuerst wird der Fall vorgestellt, dann erfolgt eine Paneldiskussion und anschließend die Auflösung.

Samstag, 02.10.2021, 13:00 – 13:45 Uhr
DRG-Workshop
Marc Schargus (Hamburg)

Dieser Workshop behandelt Fragen zu aktuellen Entwicklungen der Kodierung stationärer Leistungen (insbesondere Grouping, OPS und ICD). Zusätzlich wird ein kurzes Repetitorium der Grundlagen des DRG-Systems gegeben mit der Darstellung des Kodierungsablaufes vom Patientenfall bis zum Entgelt. Im weiteren Verlauf werden relevante Änderungen des Systems der letzten Jahre vorgestellt und zukünftige Entwicklungen beleuchtet. Der Workshop bietet aber vor allem ausreichend Raum, um konkrete Probleme aus der Praxis, die die Teilnehmer einbringen können, zu diskutieren. Sehr gern können Sie uns Ihre konkreten Fragen und Fälle vorab an drg@dog.org senden.

Samstag, 02.10.2021, 13:00 – 13:45 Uhr
Complex DMEK Surgery: An International Roundtable Discussion
Claus Cursiefen (Köln), Lamis Baydoun (Münster)

DMEK is now the standard therapy for endothelial corneal diseases. Initially only reserved for Fuchs dystrophy and pseudophakic bullous keratopathy, the indications for DMEK have widened to more complex scenarios. Complex situations for DMEK surgery are outlined and discussed by an international panel of cornea experts from Asia, Europe and the Americas. 
Topics will include: – DMEK in Asian eyes – What about DMEK in phacic eyes?  – High-Risk DMEK in vascularized eyes  – DMEK in glaucoma eyes with tubes, stents etc.  – DMEK after failed PK and in vitrectomized eyes.

Samstag, 02.10.2021, 14:00 – 14:45 Uhr
Highlights in Translational Science – Hot topics in myopia research
Wolf Lagrèze (Freiburg), Frank Schaeffel (Tübingen)

From a global perspective, the prevalence of myopia is increasing worldwide, putting individuals, in particular children and adolescents, at risk for visual disability later in life. While several interventions for myopia control have already entered into clinical routine over the last years, their mode of action as well as the underlying pathophysiology are yet far from being understood. This symposium shall educate on the latest advances in basic science, animal models, and treatment options with regard to myopia. It shall further stimulate the dialogue among clinicians and scientists to advance this important field of research. It builds upon and continues the well attended 2019 DOG Symposium on Hot topics in myopia research.

Samstag, 02.10.2021, 14:00 – 14:45 Uhr
The role of KAP studies (Knowledge, Attitude and Practice) as a planning tool for cooperation in international ophthalmology
Symposium der DOG-Internationale Ophthalmologie
Rudolf Guthoff (Rostock), Robert Patrick Finger (Bonn), Heiko Philippin (Freiburg)

In recent years, numerous projects in international ophthalmology, with active participation of DOG members have been developed. In this symposium the basics and application of the KAP survey model (Knowledge Attitude Practice), which indicate attitudes to eye care and acceptance of eye services, will be presented. The usefulness for further planning and development of eye care services will be evaluated and discussed among DOG members with their international partners from Asia, Africa and South America.

Samstag, 02.10.2021, 16:00 – 16:45 Uhr
Schielen als Indiz für eine andere Grunderkrankung
Symposium der Bielschowsky Gesellschaft
Anja K. Eckstein (Essen), Antje Neugebauer (Köln)

Ein Strabismus kann Erstsymptom einer Trübung der optischen Medien, der Netzhaut, des Sehnerven, aber auch einer neurodegenerativen Krankheit sein. Die Bedeutung des sogenannten sekundären Strabismus für die Diagnosestellung und Prognose der verschiedenen Krankheitsentitäten werden erklärt und therapeutische Möglichkeiten aufgezeigt.

Samstag, 02.10.2021, 16:00 – 16:45 Uhr
Foveal development in health and in disease. Insights from histology, OCT, OCT-A and Adaptive Optics
Birgit Lorenz (Bonn), Kristina Heß (Bonn)

The increasing number of instruments and enhanced resolution in retinal imaging allows for detailed analysis of the central retina including the fovea centralis. A profound knowledge of the physiologic development and configuration of this area is essential for standard and advanced image analysis.
Abnormal distribution of cell components due to genetic disorders, secondary pathologic alterations or an arrest of the foveal development may occur due to systemic, metabolic and neuroretinal genetic diseases and as acquired disease in extreme prematures. They may also be the first sign of an extraocular disease. Characteristics of the foveal configuration can indicate a very specific metabolic (e.g. in MacTel) or enzymatic (e.g. in Albinism) disorder. While some of the foveal alterations can present with characteristic symptoms like nystagmus, others may stay undetected until the first retinal imaging discloses a subtle hypoplastic fovea with preserved visual acuity. A detailed knowledge including the spectrum of foveal configuration in health and in disease is therefore essential for ophthalmologists using retinal imaging. The normal development of the fovea as well as its configuration in health and in diseases on retinal imaging will be portrayed in parts 1 and 2. Part 3 presents the current knowledge on macular development arrest in retinopathy of prematurity. Further systemic and genetic diseases leading to a hypoplastic foveal configuration are the focus of part 4. Lastly, in part 5, adaptive optics will depict cone density patterns in patients with foveal hypoplasia compared to controls.

Samstag, 02.10.2021, 17:00 – 17:45 Uhr
Intraokulare Infektionen – Notfallsituationen, die Sie nicht verkennen dürfen …
Uwe Pleyer (Berlin), Thomas Neß (Freiburg)

Virale und bakterielle Erreger sind wichtige Ursachen für akute, intraokulare Entzündungen mit oft funktionell ungünstigem Ausgang. Einige dieser Infektionen sind zudem auch Ursache für erhöhte Morbidität und Mortalität und erfordern zeitnahe zielgerichtete Maßnahmen.
In diesem Kurs geben ausgewiesene Experten klare Handlungsanweisungen. Ausgehend von Anamnese und klinischem Befund werden mit den Teilnehmern die differentialdiagnostischen Überlegungen interaktiv erarbeitet. Dabei stehen aktuelle diagnostische Algorithmen ebenso im Fokus wie therapeutische Maßnahmen.

Samstag, 02.10.2021, 17:00 – 17:45 Uhr
Visual dysfunction and vision restoration – from retina to cortex
Michael Hoffmann (Magdeburg), Michael Bach (Freiburg)

The symposium highlights the critical relevance of a comprehensive visual pathway analysis for the success of current therapy concepts to restore visual function. A visual pathway analysis is particularly useful, because fundamental neuroplastic processes in the primary visual cortex are already largely completed during the first decade of life. Therefore, even for a most successful outcome of a retinal restorative therapy, a sufficient cortical reorganization in adaptation to the restored retinal input in adults cannot always be expected and thus improvement of visual function is not guaranteed. Moreover, restorative therapies and visual pathway analyses, although of the highest standard, are currently pursued in isolation, which blocks synergistic benefits, like the adaptation of treatment to the patient-specific neurophysiological context of the pathology and the corresponding prognosis of therapy success. Elaborate novel restorative approaches would benefit significantly from these synergies, paving the way for individualized therapies. This will be addressed in the symposium for diseases that affect the photoreceptor level (achromatopsia) as well as ganglion cell level (glaucoma).

Samstag, 02.10.2021, 18:00 – 18:45 Uhr
Glaukomchirurgie: Pro- und Contra-SitzungSymposium der Sektion DOG-Glaukom
Esther M. Hoffmann (Mainz), Carl Erb (Berlin), Thomas Dietlein (Köln)

In diesem von der Sektion DOG-Glaukom organisierten Symposium werden in 3 Pro- und Contra-Vorträgen unterschiedliche chirurgische Vorgehensweisen diskutiert und gegenübergestellt.

Samstag, 02.10.2021, 18:00 – 18:45 Uhr
Auf dem Weg zum Facharzt – Was muss der Assistenzarzt wissen?
Elisabeth M. Messmer (München), Berthold Seitz (Homburg/Saar)

Der Workshop vermittelt Assistenzärzten/-innen in der Ausbildung in prägnanter Form Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung für den Facharzt (Ophthalmologisches Curriculum, ophthalmologischer Grundlagenkurs der DOG) sowie Voraussetzungen und praktische Durchführung der Facharzt- und FEBO-Prüfungen.

Samstag, 02.10.2021, 18:00 – 18:45 Uhr
Ophthalmohistorisches Symposium der JULIUS-HIRSCHBERG-GESELLSCHAFT
Frank Krogmann (Thüngersheim)

Vermittlung von Kenntnissen aus der Geschichte der Augenheilkunde und deren Transfer in die Gegenwart

Samstag, 02.10.2021, 20:00 – 21:15 Uhr
Kasuistiken und Konzepte – Wie Einzelbeobachtungen die Augenheilkunde veränderten
Martin Rohrbach (Tübingen), Hans Hoerauf (Göttingen)

Kasuistiken haben weiterhin ihren Wert. „Jede Studie beginnt mit einer Kasuistik“ heißt es nicht zu Unrecht. Die Ophthalmologie kennt nicht wenige Beispiele von einzelnen Beobachtungen, die zu einem grundlegend anderen Verständnis einer Krankheit bzw. zu einem neuen therapeutischen Konzept geführt haben. Einige dieser Beispiele aus verschiedenen Teilbereichen der Augenheilkunde werden mit Diskussion ihrer heutigen Bedeutung thematisiert.


Sonntag, 03.10.2021

Sonntag, 03.10.2021, 09:30 – 10:15 Uhr
Frühgeborenenretinopathie
Andreas Stahl (Greifswald), Tim Krohne (Köln)

In der Versorgung der Frühgeborenenretinopathie gibt es aktuell zahlreiche Neuerungen: Die Nomenklatur der ROP wird beispielsweise gerade überarbeitet, um die neuen Verläufe nach anti-VEGF Therapie mit allgemein akzeptierten und einheitlichen Begriffen zu beschreiben; ein Vortrag des Symposiums wird daher diese hochaktuelle und wichtige ICROP3 Klassifikation vorstellen. Ein weiterer Vortrag wird sich den immer besser funktionierenden Vorhersagealgorithmen zur ROP widmen, die mittlerweile mit hoher Sensitivität und Spezifität anhand weniger Parameter vorhersagen können, ob ein Befund behandlungsbedürftig werden wird. Darüber hinaus werden aktuelle Daten aus dem deutschen Retina.net ROP Register vorgestellt, in dem bisher schon über 600 behandelte Augen eingegeben wurden. Und es gibt Vorträge zu Langzeitdaten nach anti-VEGF Therapie und zur internationalen Vergleichbarkeit von ROP-Verläufen.

Sonntag, 03.10.2021, 09:30 – 10:15 Uhr
Surgery in Uveitis – Symposium der Sektion DOG-Uveitis
Uwe Pleyer (Berlin), Carsten Heinz (Münster)

Surgery in eyes suffering of intraocular inflammation is one of the most challenging procedures in Ophthalmology. The planned symposium will update the audience about the most often planned surgeries for this group of patients. Even when modern drugs may be able to reduce cataract formation, cataract surgery will remain the most often used surgical procedure in uveitis situations. In the von Szily Lecture Prof. Soon-Phaik Chee (Singapore) will give an update about this, especially informing on the challenges this standard procedure still has. For the outcome of all surgical procedures the perioperative treatment is very important. Prof. Doycheva (Tuebingen) will inform us on the various strategies to achieve a quiet, uninflamed eye, necessary for a good result. Within the last years new techniques in Glaucoma surgery have been shown quite effective. Only a few of these have been used in uveitis patients. Prof. Heinz (Muenster) will introduce us to old and new strategies. Retinal surgery, finally, is necessary as a diagnostic procedure and also in case of retinal detachment. Prof. Neß (Freiburg) will introduce to the indications and methods of modern vitreo-retinal surgery.

Sonntag, 03.10.2021, 10:30 – 11:15 Uhr
Minimal-invasive Tränenwegchirurgie – Symposium der Sektion DOG-Ophthalmoplastische und rekonstruktive Chirurgie
Ludwig M. Heindl (Köln), Karl-Heinz Emmerich (Darmstadt)

Angeborene oder erworbene Stenosen der ableitenden Tränenwege gehen mit stark störender Epiphora und Verschwommensehen einher. Bei der chirurgischen Behandlung postsakkaler Stenosen gilt die externe Dakryozystorhinostomie (DCR) auch 100 Jahre nach ihrer Erstbeschreibung durch Addeo Toti als therapeutisches Maß der Dinge. Allerdings haben in den vergangenen Jahren neben dem endonasalen Zugangsweg insbesondere gering-invasive Alternativansätze wie das Verfahren der Laserdakryoplastik, der Microdrill-Dakryoplastik, der transkanalikulären Laser-DCR und der transkarunkulären Laser-geführten Lester-Jones Tube Operation in der Therapie von Tränenweg-Obstruktionen an Bedeutung gewonnen. Daneben haben sich auch die Tränenwegintubate als Silikonstützmaterial weiterentwickelt.

Sonntag, 03.10.2021, 10:30 – 11:15 Uhr
Vernarbende Konjunktivitis: Was tun?
Philip Maier (Freiburg), Philipp Steven (Köln)

In dem Symposium soll auf die verschiedenen Ursachen und die entsprechende Behandlung der vernarbenden Konjunktivitis eingegangen werden. Dabei soll ein Blick auf blasenbildende Hauterkrankungen aus dermatologischer Sicht geworfen und anschließend die Bedeutung dieser Erkrankungen für die Augenoberfläche beleuchtet werden. Darüber hinaus soll auf die Differentialdiagnosen der vernarbenden Konjunktivitis und im Speziellen auf die Augenbeteiligung bei der Graft-versus-Host-Disease sowie auf das Trachom eingegangen werden.

Sonntag, 03.10.2021, 12:30 – 13:15 Uhr
Pathologie von Infektionen in der AugenheilkundeSymposium der Sektion DOG-Ophthalmopathologie
Ebba J. Nissen (Kiel), Elisabeth M. Messmer (München)

Die Corona-Pandemie 2020 hat die Relevanz von Infektionen als Krankheitsursache unterstrichen. Neben Klinik und Mikrobiologie spielt die pathologische Aufarbeitung eine wichtige Rolle. Hierbei kann „in letzter Instanz“ eine Erregersicherung erfolgen und gleichzeitig die Untersuchung betroffenen Gewebes Aufschlüsse über die Pathogenese der Erkrankung geben. Damit werden besser angepasste Therapieentscheidungen sowie Krankheitsverständnis möglich. Das Symposium gibt einen Überblick über histopathologische Veränderungen bei Infektionen in der Augenheilkunde mit Fallbeispielen.

Sonntag, 03.10.2021, 12:30 – 13:15 Uhr                                                                            
IITs in der Augenheilkunde: Erfolgskonzepte und Fördermöglichkeiten
Felicitas Bucher (Freiburg), Katrin Wacker (Freiburg)

Investigator-Initiated Trials (IITs) sind neben den Pharmazie-gesponserten Medikamentenstudien eine wesentliche Säule der klinischen Forschung. IITs ermöglichen es, ohne Interessenkonflikte Antworten auf relevante Fragestellungen aus der klinischen Routine zu suchen. Dabei liegen Studiendesign, Umsetzung und Monitoring wie auch die Finanzierung in der Verantwortung der Studienleitung. Wesentliche Herausforderungen bei der Durchführung von IITs liegen in der Erarbeitung qualitativ hochwertiger Studienkonzepte, der Beachtung rechtlicher Voraussetzung nach Medizinprodukte- und Arzneimittelgesetz, der Identifikation passender Förderungsmöglichkeiten und der Zusammenstellung des Studienteams zur Durchführung und Analyse der Studie. In diesem Symposium wird anhand von Beispielen erfolgreicher IITs der Weg von der Studienidee zur erfolgreichen Studienumsetzung diskutiert. Das Symposium stellt ein Spektrum an IITs von nationalen monozentrischen und multizentrischen Studien hin zu IITs im Rahmen von internationalen Konsortien vor. Förderungsmöglichkeiten von intramuraler Förderung hin zur Förderung durch öffentliche und private Drittmittelgeber einschließlich der pharmazeutischen Industrie werden aufgezeigt.

Sonntag, 03.10.2021, 13:30 – 14:15 Uhr
I V O M mal ganz anders – klinische Herausforderungen der intravitrealen Injektionstherapien
Lars-Olof Hattenbach (Ludwigshafen), Nicole Eter (Münster)

Intravitreale operative Medikamentenapplikationen (IVOM) gelten als unkompliziertes, sicheres therapeutisches Standardverfahren. Mit der Einführung neuer, stärker wirksamer Substanzen für die intravitreale Injektion und sogenannter “Sustained Release Devices“, die auch chirurgische Erfahrung erfordern, werden IVOM-Anwendungen jedoch zunehmend komplexer. Auch die Anwendung bei bestimmten Patientengruppen oder besonderen Indikationen, ebenso wie das rechtzeitige Erkennen und Behandeln auch seltener Komplikationen, kann den behandelnden Augenarzt unverhofft vor intensive Herausforderungen stellen. Diese Sitzung bietet Details und Informationen zu neuen Anwendungen, klinischen Besonderheiten und neuen Szenarien auf einem immer weiteren Feld der intravitrealen Medikamentenapplikationen und diskutiert in einem interaktiven Panel Fragen und Strategien zur Bewältigung aktueller Herausforderungen.

Sonntag, 03.10.2021, 13:30 – 14:15 Uhr
Zytostatika- und Krebsimmuntherapie-bedingte Nebenwirkungen am Auge
Bettina Hohberger (Erlangen), Oliver Stachs (Rostock)

Wie ausgeprägt Zytostatika-bedingte Nebenwirkungen auftreten und in welchem Maße das Auge betroffen ist, ist individuell sehr unterschiedlich und von verschiedensten Faktoren abhängig. Dazu zählen die Art der eingesetzten Medikamente und ihre Dosierung sowie das individuelle Ansprechen auf die Arzneimittel und Zytostatika. Klassische Chemotherapeutika schädigen Tumorzellen, indem ihr Wachstum, aber auch das von normalen proliferierenden Zellen eher unspezifisch gehemmt wird. Daraus ergibt sich ein typisches okuläres Nebenwirkungsspektrum. Für Ophthalmologen sind auch Wirkstoffe der neueren Krebsimmuntherapie aufgrund ihrer potenziellen Nebenwirkungen von Bedeutung. Hier führt die Antwort des Immunsystems nach Immunisierung zum selektiven Zelltod von Tumorzellen und damit zur Reduktion des Tumorwachstums. Deren Nebenwirkungen entsprechen komplexen immunvermittelten Krankheitsbildern, die klassische Autoimmunerkrankungen widerspiegeln und sowohl die Augenoberfläche wie auch die Netzhaut betreffen können. Dieses Symposium präsentiert diese Zusammenhänge im aktuellen Kontext und stellt potentiell neue diagnostische Konzepte für auftretende Polyneuropathien oder die retinale Beteiligung in den Mittelpunkt.

Sonntag, 03.10.2021, 13:30 – 14:15 Uhr
Visuelle Rehabilitation nach Keratoplastik – Symposium der Sektion DOG-Kornea
Theo G. Seiler (Düsseldorf), Berthold Seitz (Homburg/Saar)

Verschiedene Strategien der visuellen Rehabilitation nach Keratoplastik werden diskutiert, insbesondere wird die Pathogenese des (irregulären) Astigmatismus und der Einfluss der Naht- und Operationstechnik hinterfragt. Neben der konservativen Versorgung mit unterschiedlichen Kontaktlinsentypen werden Indikationen und Ergebnisse von chirurgischen Interventionen wie astigmatischen (Femto-)Keratotomien und/oder von Kompressionsnähten besprochen. Der Einsatz des Excimerlasers und die verschiedenen Ablationsprogramme zur Reduktion des irregulären Astigmatismus und von subepithelialen Narben werden vorgestellt. Abschließend wird ein Behandlungsalgorithmus für den kontaktlinsenintoleranten Patienten anhand von Beispielen diskutiert.

Sonntag, 03.10.2021, 14:30 – 15:15 Uhr
Wenn Böller ins Auge gehen – Augenverletzungen durch Feuerwerk
Ameli Gabel-Pfisterer (Potsdam), Hansjürgen Agostini (Freiburg)

Sitzungsbeschreibung: Das Symposium stellt den aktuellen Stand der DOG-Umfrage zu Augenverletzungen durch Feuerwerk dar und setzt die Daten nach dem besonderen Jahreswechsel 20/21 mit dem pandemie-bedingten Verkaufsverbot von Böllern in einen gesellschaftlichen Zusammenhang. Bezüglich der Therapie von Feuerwerksverletzungen wird auf die Leitlinien zur Behandlung von Verätzungen der Augenoberfläche eingegangen, Zudem sind wir gespannt zu erfahren, wie sich die Zahlen und Schwere der Augenverletzungen durch Feuerwerk in den Niederlanden an dem ungewöhnlichen Jahreswechsel 20/21 entwickelt haben.

Sonntag, 03.10.2021, 14:30 – 15:15 Uhr
Wie gestaltet man eine attraktive Facharztweiterbildung?
Marc Schargus (Hamburg)

Kliniken, Praxen und Forschungsabteilungen bieten je nach Ausrichtung, Größe und wissenschaftlicher Anbindung unterschiedliche Wege zum Facharzt für Augenheilkunde. In diesem Workshop stellen die Referenten die unterschiedlichen Konzepte an ihren Ausbildungsstätten vor.

Sonntag, 03.10.2021, 14:30 – 15:15 Uhr
Ocular Oncology 2021
Antonia Joussen (Berlin), Heinrich Heimann (Liverpool, GB)

This international symposium on ocular oncology comprises an update on the major discussions in clinical ophthalmic oncology. It provides an update for the practicing ophthalmologists as well as for the retina specialists. Topics include differential diagnosis of ocular melanoma, treatment for ocular melanoma, ocular tumors in children, and advances in Genetics in ocular oncology. International experts in ocular oncology discuss the current approaches.