DOG 2021

Pressemeldungen


Plötzliches Schielen
Bei ungleichmäßigen Augenbewegungen sofort den Arzt aufsuchen

Berlin, September 2021 – Bei jedem vierten Kind, das plötzlich schielt oder Doppelbilder sieht, diagnostizieren Ärztinnen und Ärzte in der Notaufnahme eine lebensbedrohliche Erkrankung. Bei Erwachsenen, die älter als 65 Jahre sind, ist die Ursache für neu aufgetretenes Schielen hingegen meist eine vorübergehende Durchblutungsstörung im Gehirn. Was in solchen Fällen zu tun ist und woran man einen Notfall erkennt, erläuterte eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) auf der Kongress-Pressekonferenz zur DOG 2021 online. Auch auf dem virtuellen Kongress, der bis zum 3. Oktober 2021 stattfindet, diskutieren Augenärzte und Augenärztinnen über das Schielen als Krankheitsindiz.


Erster Lockdown
Augenärztliche Notfallpatienten blieben Kliniken vorübergehend fern

Berlin, September 2021 – In den ersten vier Wochen des Lockdowns im Jahr 2020 wurden nicht nur geplante Eingriffe in der Augenheilkunde stark reduziert. Es gab auch weniger augenärztliche Notfalloperationen, wie Daten zeigen. Die Hintergründe dazu erläutert Professor Dr. med. Gerd Geerling von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) auf der Kongress-Pressekonferenz zur DOG 2021 online. Auf dem virtuellen Kongress, der vom 30. September bis 3. Oktober 2021 stattfindet, diskutieren Augenärztinnen und Augenärzte unter anderem über Auswirkungen der Pandemie auf die Patientenversorgung.


Grauer Star
Wer nach der Operation ohne Brille auskommt

Berlin, September 2021 – Mit einer Operation des Grauen Stars können heute durch die Implantation moderner Kunstlinsen alle Fehlsichtigkeiten auf einen Schlag beseitigt werden. Hoffnung auf vollkommene Brillenfreiheit dürfen sich Patientinnen und Patienten mit ansonsten gesunden Augen machen, die Kompromisse eingehen wollen und können. Wie diese Kompromisse aussehen und weshalb dafür ausführliche ärztliche Gespräche und sorgfältige Voruntersuchungen erforderlich sind, erläutert eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) auf der Kongress-Pressekonferenz zur DOG 2021 online. Auf dem virtuellen Kongress, der vom 30. September bis 3. Oktober 2021 stattfindet, diskutieren Augenärzte und Augenärztinnen auch über neue Kunstlinsen.


Warnzeichen
Wann rote Augen bedrohlich sind

Berlin, September 2021 – Rote Augen zählen zu den häufigsten Gründen für das Aufsuchen von Notfallambulanzen und nehmen in Folge der Pandemie zu, wie Experten registrieren. Sie können auf vergleichsweise harmlose Ursachen wie trockene Augen oder Lidrand- und Bindehautentzündungen hinweisen, aber auch Anzeichen ernster und bedrohlicher Erkrankungen sein. Welche Alarmsignale unbedingt beachtet werden müssen, erläutert Professor Dr. med. Uwe Pleyer auf der Kongress-Online-Pressekonferenz der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) am Donnerstag, den 30. September 2021.


Grüner Star
Neuer Chip misst Augeninnendruck sicher und präzise

Berlin, September 2021 – In der Therapie des Grünen Stars zeichnen sich Fortschritte ab. So liefert ein implantierter Chip im Auge berührungslos zu jeder Tages- und Nachtzeit präzise Messdaten des Augeninnendrucks, der Grundlage der Behandlung mit medikamentösen Augentropfen bildet. Zugleich prüfen Glaukomchirurginnen und -chirurgen weltweit neue minimalinvasive Operationstechniken, welche die bewährte Tropfentherapie in absehbarer Zukunft teilweise ersetzen könnte. DOG-Präsident Professor Dr. med. Hagen Thieme stellt die Neuerungen in der Glaukombehandlung auf der Vorab- und Kongress-Pressekonferenz zur DOG 2021 online vor. Auf dem virtuellen Kongress, der vom 30. September bis 3. Oktober 2021 stattfindet, diskutieren Augenärzte und Augenärztinnen in internationalen Symposien über die neuen Entwicklungen.


Mythos Blaulichtschaden
Experten geben Entwarnung: LED-Displays sind keine Gefahr für Augen oder Schlaf

Berlin, September 2021 – Filter für Smartphones, Computerbrillen für Kinder, Kontaktlinsen für PC-Arbeit: Viele Produkte werben mit dem Schutz vor Blaulicht, das von Bildschirmen und Handydisplays ausgeht. Doch ist blaues Licht wirklich schädlich für unsere Augen, beeinträchtigt es den Schlaf? Nein, sagen Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Warum wir vor dem Einschlafen die Helligkeit elektronischer Geräte dennoch reduzieren sollten und welches Licht tatsächlich Netzhautschäden verursachen kann, erläutern Ophthalmologen auf der Vorab-Pressekonferenz zur DOG 2021 online. Der Kongress findet vom 30. September bis 3. Oktober 2021 virtuell statt.